fon.com

1. July 2006 von Timo

Für WLAN-Zugänge werden mobile Surfer oft ausgenommen wie die Halbweihnachtsgänse. Die Idee von Fon: Jeder “Fonero” stellt seinen eigenen Internetanschluss per WLAN zur Verfügung. Wahlweise gegen etwas Geld (Modell “Bill”) – oder gegen freies WLAN bei anderen Foneros (Modell “Linus”).

Dafür setzt Fon leicht modifizierte und stark subventionierte Linksys WRT54G-Router ein – Wer einen solchen Router kauft, verpflichtet sich, das Gerät eine gewisse Zeit im Fon-Netz zu betreiben. Eine schöne Idee, die sich mit vielen AGBs von DSL-Anbietern beißt, wenn nämlich die (un)entgeltliche Weitergabe des Anschlusses untersagt ist.

Skype und Google glauben an die Fon-Idee, ich warte noch ab…

13 Kommentare zu “fon.com”

  1. mike sagt:

    65000+ andere glauebn ebenfalls bereits daran! Mitmachen! Nicht abwarten!

  2. Michael sagt:

    Ich suche Infos dazu wie fon das “öffentliche” vom “privaten” wlan trennt und den Zugang schützt und ob das ganze sicher ist (von wegen WEP und so). Wenn jemand Infos hat, die fon Seite ist leider nicht sehr übersichtlich. Danke.

  3. Timo sagt:

    Soviel ich weiß, vergibst du zwei SSIDs, eine private, hoffentlich abgesichert, und eine zweite namens “fon”, die völlig offen ist.

  4. Thomas sagt:

    Auf http://de.wikipedia.org/wiki/FON gibts ne liste, welcher Provider was mit dem DSL anschluss erlaubt, die großen wie T-Online und AOL erlauben nur den nicht Komerziellen “LINUS” mache Provider wie Hansenet erlauben es gar nicht.

  5. Christian sagt:

    Die Idee klingt ja nett, aber solange man nicht einfach auf einem beliebigen Rechner bei sich eine Software installieren kann, sondern diese Spezialrouter benutzen muss, finde ich das reichlich wenig zukunftsfähig. Wenn ich stattdessen einen VoIP-fähigen Router benutzen will, bin ich außen vor? Nee, das kann’s ja nicht sein. Außerdem kann man die Router nur mit Paypal bezahlen, KO-Kriterium Nummer 2.

  6. Michael sagt:

    @ Christian: Wie ich das sehe kann man die Router auch hintereinanderschalten. Der Fon Router wäre also nur zusätzlich und man behält die Funktionalität des VoIP-fähigen Routers.

  7. Christian sagt:

    Wenn das ginge, wäre es ja gut… Aber wie offen ist die Fon-Software eigentlich? Und wird Load-Balancing gemacht, bei dem ich als Besitzer besser dastehe als die Gäste? Denn surfen erlauben find ich super, ob mit Fon oder ohne. Aber Bittorrent dürfen sie gerne zuhause laufen lassen find ich…

  8. Erik sagt:

    Schliesse mich Christian an: ICh würde es machen, wenn mir selbst zumindest 60% der Bandbreite garantiert wird und ich einstellen kann, dass ich von meinen 10GB Volumen maximal 2GB hergeb oder so.

    Wenn das beides ginge (und da die Software offen ist, nehm ich mal an, dass es zumindest machBAR wäre) würde ich sofort mitmachen.

    Das mit den SSIDs ist auch kein Problem für mich. Die Frage ist, ob eine Firewall zwischen dem öffentlichen und dem privaten Netz steht.

  9. TabTwo sagt:

    Man schaue sich einfach das Freifunk-Projekt an. So macht man das richtig. http://www.freifunk.net

  10. Andre sagt:

    Freifunk is generell der idealistischere Anbieter, wer aber mal genau hinsieht, der weiß auch wie wenig es verbreitet ist und wie gering die Chance ist, dass es sich großflächig ausbreiten wird. Dafür is der Mensch zu egoistisch und zu geizig. Ich kenne genug Leute, die leider nicht freiwillig ihr Netz zur Verfüngung stellen. Andere haben ich von FON überzeugen können, aber nur zu einem Bill Zugang bewegen können. Die haben es eben noch nicht begriffen. Was sollst. Auch wenn das Netzt mit Bills geplastert ist, ich als Linus kann trotzdem überall kostenlos surfen und diesen Vorteil werden die Bill auch noch erkennen. Hauptsache die Infrastruktur steht erstmal. Freifunk in allen Ehren, aber auch der anarchistische Gedanke konnte sich bisher noch nicht Flächendeckend durchsetzen. Dafür braucht es eben etwas konventioneller Methoden. Detailfragen zu FON lassen sich mittlerweile übrigens auch im deutschsprachigen Forum klären.
    http://www.fonboard.de

  11. Lateiner sagt:

    Was ich daran etwas problematisch finde ist die Haftbarkeit. Wer kommt dafür auf wenn jemand über meinen Fon Zugang eine Strafftat begeht? Wahrscheinlich wohl ich als Eigentümer des Zugangs

  12. Punne sagt:

    Auf dem Router gibt es LOG-Dateien, mit denen Du im Zweifelsfall belegen kannst, wer zum Zeizpunkt einer evtl. begangenen Straftat auf dem Router angemeldet war. Und um Zugang zum Netz zu bekommen muss man eben angemeldet sein.

  13. Marcel sagt:

    http://anonym.to/?http://www.pc-welt.de/fonaktion
    _________________
    Grüsse aus BREMEN


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