Miami Vice

26. August 2006 von Annik
Miami Vice
Bild: UIP

Annik**½**

Timo*****

DuOOOOO
3.5 Sterne (93 Stimmen) - Stimme auch ab!

Miami Vice

inszeniert die TV-Serie von 1984 mit und . Die beiden Undercover-Agenten wollen ein Drogenkartell hochgehen lassen – und müssen dafür natürlich tief in die kriminelle Szene eintauchen. So tief, dass sie fast selbst nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden können. Nach , in dem Michael Mann die dunkle Seite von Los Angeles zeigte, knöpft er sich nun die Schattenseite des sonnigen Miami vor.

7 Kommentare zu “Miami Vice”

  1. Markus_aus_Wien sagt:

    “Miami Vice” ist ein Männerfilm? Stimmt. So wie praktisch alle Filme von Michael Mann Männerfilme sind. Aber keine Männerfilme im Sinn von “The Fast and the Furious”, die auf das Durchschnittsniveau des Machos herunter verdummt wurden, sondern ein Film über Männer und das Kreuz mit der Männlichkeit. Die Undercover-Cops im Drogenmilieu sind auch eine Art Metapher bzw. die Steigerung des männlichen Dilemmas. Von ihnen wird erwartet, die Maske des kompromisslosen, ultraharten und angstfreien Über-Mannes zu tragen, um in diesem Männergeschäft akzeptiert zu werden. Es ist kein Wunder, dass die einzige Frau in diesem Milieu mindestens so knallhart ist und die Probleme in dem Moment beginnen, wo sie Weiblichkeit zulässt. Und ihr neuer Freund ein Stück der Fassade bröckeln lässt.

    Michael Mann lässt solche Fragen nicht seine Figuren diskutieren. Aber er geht nach ran, ganz nah. Bis in die Hautporen bei den Bettszenen, gleich neben den Abzug bei den Schießereien. Und macht er macht damit klar, dass Intimität gefährlich ist für den Mannesmann. Und dass ein Schuss verdammt laut ist. Von der schönen Oberfläche der sportwagenfahrenden Designer-Cops bleibt am Schluss wenig übrig. Zumindest dann, wenn wir es zulassen, mehr als die Oberfläche zu sehen.

  2. sandi sagt:

    Na ja, also wenn der Film Annik nicht gefällt, dann heißt das wohl dass ich ihn sehen muss… Männerfilm hin oder her, ich bin ein ganz großer Fan der Serie. Ich liebe diese Jungs mit ihren total genialen Kommentaren und hoffe auf ähnlich geniales im Film!
    Freu mich einfach auf einen guten Action-Film!

  3. lexy sagt:

    Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Schöne Szenen von Miami, Strand und Meer. Die Story an sich, fand ich ein wenig dürftig und naja wie immer muss eine Frau direkt oder indirekt “etwas verkehrt machen” damit der Film seine weitere Handlung findet. An sich ist da ja nix wirklich verkehrtes dran, nur fällt es oft extrem auf und ausserdem immer Frauen als “schwaches Geschlecht” den schwarzen Peter in die Schuhe schieben ist auf dauer auch nicht glaubwürdig. Hätte sich nicht Sunnyboy in die Scheisse reiten können und wäre von seiner Angebeteten Heldenhaft gerettet worden … ? Wär doch mal was. Egal. Normaler Mainstream eben!

    Was ich aber extrem bemängele ist der Ton. Man könnte jetzt sagen lag vielleicht am Kino (Bin extra mal wieder ins Mathäser in München gegangen, Kino 6, sehr großer Saal) ist also eher unwahrscheinlich, dass etwas mit dem Ton nicht stimmt.

    Ich fand die Musik macht in dem Film einen deutlichen coolness Faktor aus und kommt mir daher im vergleich zu dem sonstigem Aktiongebrüll einfach zu soft rüber. Kaum Bass und keine Dynamik, reizt also nicht mit. Obwohl der Soundtrack sehr gut ist, wie ich finde. Die ganzen Strand und Wasserszenen sind irgendwie fast garnicht vertont, kommt mir irgendwie wie Stereo vor. Ich fühlte mich zwar optisch in Miami aber nicht akustisch. Das einzige was richtig gut klingt sind die Autos und die Boote, also endlich klingt ein Ferrari mal geil!!! Hingegen fetz einem das geballer absolut die Ohren weg. Fand ich ein bischen zu laut. Ok, geballer in echt is nun mal laut, aber dann bitte auch der Rest vom Film. Fühlte mich ein wenig zwischen Kinowerbungshintergrundgedudelmusik und Maschinengewehren hin und her geworfen. Ging also garnicht um es mit Annik’s Worten zu sagen.

    Fazit: Viel Potenz, viel Ego, wenig Sinn, schöne Bilder aber scheiss Ton.

  4. Udo Wegener sagt:

    ja, aber hallo,
    wer gerne ins Kino geht, weil er es liebt,
    wenn mit den Stilelementen dieses visuellen Mediums
    vernünftig umgegangen wird, der wird diesen
    film lieben.
    So was von stylisch, cool, millimeter- u.
    sekundengenau choreografiert.
    Berauschende Bilder,
    Irre gute Szenen
    Tolle Kamerafahrten
    Der Plot ist gut; mehr nicht.
    Schöne Menschen, die ausnahmslos gut spielen.
    Für die “bösen” Rollen ebenfalls nur gute Spieler.

    Ein Männerfilm? Na, heute saßen aber auch viele
    Fraunkliquen im Kino, was ich bei d e n Hauptdastellern
    neidlos verstehe.
    Und dann dieser geile Soundtrack…

    Für die Hinterher-über-den-Film-Quatscher: Hier gibt es Stoff
    für Stunden.

    Viel Spaß

  5. Cherokee sagt:

    War eben im Film und muss sagen:”Absoluter Müll!” Wer auf Actionfilme steht sollte die letzten 20 Minuten vom Film gucken… den Rest kann man in der Pfeife rauchen. Dauernd nur Patting anzuschauen? Dafür brauch ich nicht ins Kino gehen. Die Story ist auch mehr als dürftig. Bad Boys 2 hatte wesentlich mehr zu bieten und auch bessere Sprüche. Spart euch das Geld, ich bereue irgendwie reingegangen zu sein.

  6. Tim sagt:

    den film mit bad boys 2 vergleichen….lol….bei miami vice bin ich schier eingepennt und bei bad boys 2 bin ich vor adrenalin bald geplatzt ^^

  7. icke sagt:

    Also, ich fand den film richtig geil, ist nicht so der Actionfilm aber das find ich nicht so schlimm, denn der Flair von Miami kommt richtig gut rüber. Im Gegensatz zu der Serie sind die Figuren viel menschlicher und zeigen auch Gefühle. Ich finde den Film wirklich sehenswert, die Actionszenen sind auch gelungen. Endlich hören sich die Waffen real an, endlich werden auch die unschönen Seiten des Undercovercopseins gezeigt, endlich wirken Sonny und Ricardo wie Menschen, endlich ist Miami Vice da.

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