Michael Crichton – Beute
15. April 2006 von AnnikBeute
Eigentlich eine spannende Geschichte: Ein Nanotechnologie-Unternehmen erfindet eine Mini-Kamera, die aus winzigen einzelnen Facetten besteht. Wie ein Schwarm kann sich die intelligente Kamera bei Gefahr in alle Winde verstreuen und andernorten wieder zusammen setzen. Doch plötzlich beginnt der Schwarm, wie ein Schwarm zu handeln – und Menschen anzugreifen. Biotechnologe Jack muss ran und die Welt retten. Ich habe das von Hannes Jaenicke gelesene gekürzte Hörbuch gehört und fand es anfangs spannend, dann aber zu schnell vorbei.









15. April 2006 um 22:50
Hallo,
ich kann Annik zustimmen. Das Buch “Beute” fängt super spannend an und lässt dann nach und der Schluss ist dann doch übertrieben.
Nun ja, es lohnt sich aber trotzdem, das Buch zu lesen (ich hab es auch gehört).
Zum Sprecher: auch da teile ich Anniks Meinung. Jänicke liest schon sehr gut, manchmal etwas sehr leise, es gibt aber bessere Vorleser.
Viele Grüße…
*Uli*
20. April 2006 um 15:24
Wer auch nur die geringste Vorbildung in Informatik oder Ingenieurwissenschaften hat, sollte das Buch stehen lassen. Science Fiction ist zwar genau das, nämlich Fiktion, jedoch ist der Plot derart an den Haaren herbeigezogen… Wo steckt denn die Programmierung der Nanoteilchen? Wo der Speicher? CPU? Haarsträubend! Das erinnert an die Präsentation von “Nano-U-Booten”, wenn es mal jemand schafft, ein Zahnrad aus Atomen zu bauen. Für Techniker nur peinlich…
Davon abgesehen eine extrem dümmliche Eifersuchtsgeschichte (wir haben es immer geahnt, was hinter Karrierefrauen steckt, und das ein echter Kerl einfach einen Job machen muß) und eine in sich selbst nicht plausible Geschichte. Science Fiction sollte wenigstens in ihrem eigenen Universum Sinn machen meiner Meinung, bei Star Trek geht’s ja auch.
Sorry, aber das war mein letzter Crichton. Nehme ich mir zwar immer wieder vor, aber alle paar Jahre ist dann die Neugier doch stärker.
Das Hörbuch an sich ist übrigens gut gemacht, daran hatte ich nicht viel auszusetzen, ich finde es nur nervig, wenn Herr Jänicke Frauen spricht – klingt mir zu sehr nach Ralf-König-Comic ;-) Weniger wäre da mehr…
6. May 2006 um 23:42
@Manuel: Danke, du ersparst mir viel Tipparbeit. :-) Ich sehe alle genannten Punkte exakt genauso.
3. June 2006 um 12:20
Nichtsdesto trotz ist es ein sehr unterhaltsames Buch und ein etwas weniger technisch versierter Leser sollte seine Freude daran haben, mir ging es jedenfalls so.