Filme und so #40 (und der Podcastday)

3. June 2006 von Annik

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Eine Hochzeit zu Dritt
Bild: X-Verleih

Annik*****

Timo*****

DuOOOOO
4 Sterne (43 Stimmen) - Stimme auch ab!

Eine Hochzeit zu Dritt

Rachel heiratet ihren Jugendfreund Heck, aber auf dem Weg zum Traualtar hat sie Blickkontakt zur Floristin Luce und verliebt sich. Das Chaos ist perfekt. Ein Liebes-Bermuda-Dreieck mit gutem Timing und Tempo, wenig Klischees und vor allem fantastischen und überaus glaubhaften und liebenswerten Darstellern (, und .

Flug 93
Bild: UIP

DuOOOOO
3.6 Sterne (43 Stimmen) - Stimme auch ab!

Flug 93

Der erste 9/11-Film: Aus der Sicht der Passagiere von Flug United 93 und der Flugsicherung durchlebt man zwei Stunden am 11. September in Echtzeit. Trotz fehlendem Hollywood-Kitsch und/oder gerade wegen der realistischen, fast dokumentarischen Darstellung bleibt am Ende doch ein seltsamer Nachgeschmack. Keine leichte Kost, aber auch kein schlechter Film.

Ab 1. Juni im Kino:

DuOOOOO
3.4 Sterne (27 Stimmen) - Stimme auch ab!

Die Mukke in der Mitte:

New Leaf – Magic Carpet
music from podsafe music network

Death by Hollywood
Kaufen bei amazon.de


Hörbuch: Globus Dei

Timo*****

DuOOOOO
3.4 Sterne (12 Stimmen) - Stimme auch ab!

Death by Hollywood

Bobby ist Drehbuchautor. Leider hat er sein Leben vor die Wand gefahren: Er säuft, hat eine Schreibblockade und seine Frau hat ihn verlassen. Da kommt es ihm gerade recht, dass nebenan ein Mord passiert. Statt die Mörderin bei der Polizei anzuzeigen, nimmt er den Fall selbst in die Hand, um ein Drehbuch daraus zu schreiben. Kein Meisterwerk, aber doch recht kurzweilig, vom Co-Autor von NYPD Blue, Steven Bochco.

Podcastday 2006

Annik***½*

Timo*****

DuOOOOO
3 Sterne (20 Stimmen) - Stimme auch ab!

Podcastday 2006

Der Podcastday in Köln hatte viel zu bieten – zwölf Panels und interessante Begegnungen! Wir waren dort und haben tolle Menschen getroffen wie Podshow-Mann C.C. Chapman oder Chris Vallance von der BBC.

45 Kommentare zu “Filme und so #40 (und der Podcastday)”

  1. Moe sagt:

    Das Anfangszitat war aus “Death by Hollywood”.

    - Moe

  2. Anne sagt:

    Jo, wollte ich auch gerade schreiben. Mal wieder verpasst.

  3. Timo sagt:

    Das Zitat kommt in Death by Hollywood vor, aber von wem stammt es? Zweite Chance für Anne.

  4. Martin sagt:

    Hallo Annik,

    “Spielfilme sind in erster Linie zum Geldmachen und Unterhalten da” (Zitat aus dem Podcast).
    Ich bin jetzt vielleicht etwas idealistisch, aber ich hoffe mal, dass diese deine Einstellung nicht durchweg auch für die Filmbranche gilt (sondern z.B. nur die Ansicht der Studios wiederspiegelt). Ich möchte eigentlich glauben, dass es da draußen Regisseure, Produzenten und Drehbuchautoren gibt, die Filme genauso wie Musik und Literatur als Kunstform verstehen und mit ihren Werken etwas aussagen wollen.
    Wäre schade, wenn du Recht hättest – klar, sollen Filme auch unterhalten, aber “Paradise Now”, “Das Leben der Anderen” oder “Crash” sind jetzt ja mal nicht die familienfreundlichen Blockbuster, oder?

  5. Anne sagt:

    Ha! Merle Miller, ein amerikanischer Autor, von dem ich aber zugegebenermaßen noch nie gehört hab.

  6. andy sagt:

    @ martin

    ich glaube, wir können diesen fehlpass von annik den medikamenten zuschreiben. :-)

  7. setrok sagt:

    Ich habe auch für “My big fat greek wedding” gestimmt. Jetzt hoffe ich, dass das nicht ungültig ist. Suche auf imdb.de: Ah, der deutsche (Unter-)Titel ist “Hochzeit auf griechisch”. Na dann. :)

  8. setrok sagt:

    Kann es sein, dass diese Folge nicht “Advanced” war? Obschon AAC?

    Schön, dass es Euch besser geht! Wahrscheinlich waren weder Kälte noch Kölsch, sondern die kitschige Musik schuld an der Krankheit! ;)

  9. dfk6498 sagt:

    “Spielfilme sind in erster Linie zum Geldmachen und Unterhalten da”
    Nicht wirklich!!!
    Sicherlich mag das bei manchen Filmen was dran sein, aber imo kann man nicht einfach pauschalisieren. Kino ist doch ebenso wie andere Medien der Kunst dazu da Kritik, Missstände (schreibt man so, oder?) aufzuzeigen bzw. anzuprangern oder das Leben von Menschen mit Problemen (egal ob in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft) zu beschreiben.
    Leute, die Filme “nur” zum Geldmachen, herstellen, verlieren irgendwann auch die Masse der Leute (hoffe ich zumindest).

  10. Michael sagt:

    Was ist denn so schlecht daran, wenn die Filmemacher mit ihren Werken Geld machen wollen?
    Damit sie Geld verdienen, müssen viele Leute den Film sehen und das tun sie doch nur, wenn sie den Film mögen, man kann ja keinen zwingen ins Kino zu gehen.
    Daß die Masse nicht irren kann, sieht man ja an der Beliebtheit von: Bildzeitung, RTL, Titantic und “Saufen auf Malle” (Zitat aus dem Podcast). ;-)

    “Der allgmeine Geschmack ist so schlecht, dass ihm nachzulaufen immer nur bedeutet, das Hinterteil zu sehen.” – August Everding

  11. Mike sagt:

    Ok, langsam nervt’s. Mal abgesehen von peinlichen Aussagen wie “Filme sind nur zum Geldmachen oder Unterhalten da”: Eure Inhaltsangaben sind wirklich auf dem Niveau einer Pausenhofdiskussion. Für Leute, die dauernd im Zusammenhang mit sich selbst das Wort “Journalist” im Munde führen wäre es doch mal angebracht, an der Kunst der Zusammenfassung verstärkt zu arbeiten.

    Wenn ich “Flight 93″ nicht gesehen hätte, ich hätte nicht kapiert, worum es geht. Und vom Podcastday – auf dem ich dann tatsächlich nicht war – habe ich bis jetzt keinen Schimmer, worum es da ging und vor allem worum es Euch ging, als ihr davon berichtet habt. Ein Schnipsel hier, eine lustige Bemerkung da – das war’s dann auch schon!

    Nicht, dass ich hier tiefgreifene Einblicke in Irgendwas erwarte. Es darf ja ruhig lustig und oberflächlich sein. Aber so ein bisschen Minimalinfo sollte schon noch sein dürfen, oder? Wenn man die nichtmal bringt, solle man sich auch nicht über Hr. Klöppel lustig machen!

  12. Michael sagt:

    @ Mike: Du mußt verstehen, das ist hier ein Insider Podcast ;-)
    Ein Podcast von Podcastern, für Podcaster sozusagen. :-)
    Wenn du Journalismus willst, mußt du woanders hingehen, hier geht´s um die Community und den Spaß.
    Filmjournalismus gibt´s zum Beispiell bei Roger Ebert (http://www.rogerebert.com) oder im Feuilleton von FAZ, Süddeutsche, Spiegel, oder Zeit.
    Herr Klöppel ist bei RTL, muß ich mehr sagen?

    @ Timo: Da war doch noch was mit Interviews und so, gibt´s da Links?
    Die Idee mit dem SkypeCast hörst sich interessant an, bitte mehr Info.

  13. Mike sagt:

    @Michael: Danke für die Aufklärung eines verwirrten Netzspaziergängers! Muss einem ja mal gesagt werden! Ok, ich muss dann weg… ;-)

  14. Mike sagt:

    @MIchael: Ach, doch nochmal was: DAs mit RTL und so…Kapiere ich nicht! Es gibt Leute, die das lesen oder schauen und es toll finden. Die sind froh und dankbar. Es gibt Leute, die ihr kleinbürgerliches Überlegenheitsgefühl daraus ziehen, das alles für total blöd und unter ihrem Niveau zu halten. Die sollten auch dankbar sein! Also worum geht der Zirkus eigentlich immerzu?

  15. Michael sagt:

    @ Mike: Ich schau auch gelegentlich RTL: Formel 1 und Wer wird Millionär.
    Guilty pleasure sozusagen. ;-)
    Es geht einfach darum zu wissen, worauf man sich einläßt. Verantwortungsbewußter Umgang mit Medien, das hat nix mit Überlegenheitsgefühl zu tun.
    RTL ist Marktführer und hat im Unterhaltungsbereich einiges zu bieten, wenn man mit der Werbung leben kann.
    Will ich zuverlässige Nachrichten gehe ich zu den Öffentlich Rechtlichen oder zur BBC. Es gibt nur leider genug Leute die RTL schauen, oder Bild lesen und das für bare Münze nehmen. Das führt leider dazu, daß die Leute nicht mehr in der Lage sind, Nachrichten kritisch zu hinterfragen.

  16. Michael sagt:

    @ Mike: http://bildblog.de/

  17. Mike sagt:

    @Michael: Dass die Leute vieles für bare Münze nehmen, was man ihnen erzählt ist sicher ein Problem. Aber der Gerechtigkeit halber sollte man dann auch erwähnen, dass auch die vielgelobten öffentlich-rechtlichen Programme haufenweise Müll unters Volk karren (Dein Beispiel BBC hat sich da in jüngster Zeit auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert) und man selbst bei der Tagesschau besser beraten ist, zu hinterfragen, warum die da in eigener Sache Werbung machen und ebenso unkritisch-provinziellen Populismus betreiben, wie alle anderen auch. Das ist kein Probem rein werbefinanzierter Medien, sondern aller Medien insgesamt in diesem, unserem Lande. Kritische Zuschauer sind immer gefragt. Aber solche, die nur einfach auf ein Feindbild eindreschen zeigen letzlich nur, wie eng ihr eigenens Blickfeld ist.

    Hey, und danke, den Bildblog kenne ich schon ;-)

  18. Michael sagt:

    @ Mike: Ich muß dir rechtgeben, “brisant” unterbietet locker, die Privaten.
    Aber es macht doch solchen Spaß über das “Unterschichten Fernsehen” (Zitat Harald Schmidt) herzuziehen. Ein bißchen Polemik muß doch noch erlaubt sein. ;-)

  19. Mike sagt:

    @Michael: Die Polemik sei Dir gewährt ;-)

  20. Orea sagt:

    Wo gibts Anniks Bild?

  21. Meily sagt:

    Eine Hochzeit zu dritt fand ich auch wirklich süß. Und vor allem …hey einer der ersten Filme mit lesbischen Charakteren mit Happy End und niemand stirbt oder wird wieder hetero oder so!

    Tolle Mukke in der Mitte!

  22. Christian sagt:

    @Mike und an das Team von filmeundso und an alle anderen Podcastern. Wir finden eure Show klasse und nehmen Sie als Vorbild für unseren Podcast auf mehrfilm.de. Nur lassen wir die Musik-, Buch und die DVD-Tipps weg und reden über Filme. Wir sind zu viert und nennen uns einfach mal das “Cineastische Quartett”- auch weil wir im Radio zu hören sind. Also, vor dem Hintergrund des besprochenen Filmes “Flug 93″ an euch der Gruss: Let´s roll, Podcaster!

  23. Michael sagt:

    @Christian: Hört sich gut an, habe schon reingehört.
    Kann nur leider den RSS – Feed nicht finden.
    (Wenn ich jetzt mal klugscheißen wollte, würde ich sagen: kein Feed, kein Podcast ;-) )
    @Orea: Versuchs mal auf Flickr.

  24. Coke sagt:

    Mike,

    mag sein, daß man die Filme “journalistischer” zusammenfassen kann… aber dann wäre es ja auch nur eine von millionenfach vorhandenen Abhandlungen von Filmen, wie sie milliardenfach in CINEMA, FAZ, Spiegel, … McDonald’s Kino-Dingenskirchen-heftchen und trillionen weiteren Publikationen auf Papier, im TV oder im Internet zu finden sind.

    Hier stehen Show, Spaß und Personen im Vordergrund, die sich selbst und geneigter Hörerschaft Ihre durchaus interessanten, witzigen … kultigen Ansichten kund tun.

    Also: ich find’s rund um gelungen. Naja, eine winzigklitzekleine Kritik hätte ich schon: ich würde mir wünschen, daß mehr — zumindest die Filme — von beide Akteuren gesehen werden. Dann nämlich, wenn nur eine/r von beiden einen Film gesehen hat, ist die Kommunikation zwischen Annik und Timo — und das ist ja das gaaanz große PLUS dieser Show — arg holprig oder bleibt irgendwo zwischen Filmzusammenfassung und “Wieviel Sterne gibst Du?” stecken…

    Anyway — mir gefällt es, den einen und anderen Filmtip hab’ ich für mich schon mitnehmen können, trotz (gerade weil?) angeblich mangelnder journalistischer Tiefe — laßt es einfach, wie es ist.

    ;-)
    – Coke

  25. Thomas40670 sagt:

    Hallo Timo & Annik,

    zum PODCASTDAY schreibt Ihr, dass Ihr “tolle Menschen” getroffen habt. Bei so etwas werde ich immer stutzig. Die Leute waren sicherlich interessant, hatten tolle Berufe, hatten viel zu erzählen, sie waren nett. Aber im Ernst: Glaubt Ihr das wirklich beurteilen zu können, ob es “tolle Menschen” waren. Wann ist jemand bei Euch ein “toller Mensch”? Das würde mich interessieren. Oder doch einfach nur ein Flüchtigkeitsfehler?

  26. andy sagt:

    erbsenzähler und haarspalter… mann, mann, mann…

  27. Thomas40670 sagt:

    @Andy

    Mir, Andy, fällt aber so etwas auf. Und möglicherweise nicht nur mir alleine. Und warum sollte ich das hier dann nicht auch schreiben, ohne von Dir gleich als “Erbsenzähler” verunglimpft zu werden. Oder ist das hier etwa eine verordnete Jubel-Seite? Kritik unerwünscht? Oder “Erbsenzähler” unerwünscht? Online macht mutig, was, Andy? Was bildest Du Dir ein, mich so abzustempeln? Mann, mann, mann

  28. moschdi sagt:

    Äh, Thomas 40670, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, worüber Du Dich so aufregst. Wenn jemand sagt, er habe “tolle Menschen” getroffen, meint er einfach genau das, was Du selbst schreibst: “Die Leute waren interessant, hatten tolle Berufe, hatten viel zu erzählen, sie waren nett.” Natürlich kann man jemanden bei einem ersten Treffen nicht gleich bis auf die dunkelsten Charakterzüge durchleuchten, aber deswegen kann man jemand doch toll finden? Ich finde zum Beispiel Annik und Timo sind tolle Menschen, weil sie so einen kultigen Podcast machen. Auch wenn ich sie nicht näher kenne. Aber das tut doch bei so einem rudimentären Kommentar gar nix zur Sache. Die beiden wollten vermutlich lediglich sagen, dass sie interessante, sympathische Menschen getroffen haben und keine umfassende Tiefenanalyse ihrer Begegnungen abfassen. Das leuchtet doch jedem auf Anhieb ein. Daher empfinde auch ich Deine Kritik als haarspalterisch und unsinnig. Und ich vermute, dass geht wohl den meisten so. Ach ja, und wie aus dem Lesen anderer Kommentare ersehen kannst, ist Kritikäußerung hier durchaus gut möglich. Aber was Du hier vorbringst, zeugt schon von einer Kleinlichkeit, die ziemlich überflüssig ist.

  29. Anne sagt:

    Sehe das ähnlich wie Moschdi. Ich habe in den Kommentaren auch schon rumgekrittelt und einige andere auch.
    Die Kritik an der Formulierung “tolle Menschen” kann ich aber gar nicht nachvollziehen und finde ich auch, ehrlich gesagt, etwas kleinlich.

  30. Thomas40670 sagt:

    @Anne @moschdi

    Wer sagt, dass ich mich “aufrege”? Ich rege mich nicht auf, sondern habe kurz über einen Punkt geschrieben, der mir aufgefallen ist. Nicht mehr und nicht weniger.

    Der Erste nennt mich “Erbsenzähler”, der Zweite unterstellt mir, ich würde mich aufregen und versucht es mit Opportunismus, und der Dritte, naja, findet mich immerhin noch kleinlich. Was sicherlich stimmt. Aber ist kleinlich auch immer falsch oder schlecht?

    Allein die Reaktionen auf meinen Kommentar sprechen schon Bände: In Onlineforem wird schnell polarisiert. Andy schrieb in den Kommentaren zum vorletztem Podcast , er finde die Diskussion über die Schleichwerbung “affig”. Mich hingegen hält er für einen “Erbsenzähler”. Mit schnellen und oft unbebachten Worten wird auch schnell eine Linie gezogen. Feingefühl und viele Grauzonen werden ausgeblendet. Vielleicht interessieren sich auch einfach viele Leute nicht mehr dafür. Wichtiger ist die Verpackung, das Bunte, der Effekt. Die Reaktion. Ohne Frage finde ich Timos und Anniks Arbeit hier klasse. Wäre ich kein Fan, dann würde ich auch nicht den Hinweis geben, das mir etwas bei der Wortwahl aufgefallen ist. Mag sein eine Kleinigkeit. Aber ihr selbst macht sie groß, diese Kleinigkeit.

  31. moschdi sagt:

    Dass Dich die Wortwahl “tolle Menschen” so weit treibt, dass Du es für nötig hälst sie in diesem Forum zur Diskussion zu stellen, sowie Deine Reaktion auf andys Kommentar, Zitat: “ist das hier etwa eine verordnete Jubel-Seite? Kritik unerwünscht? Oder “Erbsenzähler” unerwünscht? Online macht mutig, was, Andy? Was bildest Du Dir ein, mich so abzustempeln?” sind Indizien, die auf eine gewisse Erregtheit bzw. Aufgeregtheit schließen lassen. Mehr hab ich ja gar nicht getan.
    Daraufhin habe ich versucht Dir zu erklären, warum Dein “Hinweis” unverständlich ist und für die meisten ganz selbstverständlich klar ist, was Annik und Timo mit “tollen Leuten” meinen. Das hat nix mit fehlendem Feingefühl, sondern mit gängigem Sprachverständnis zu tun. Und nicht wir, sondern Du machst diese Kleinigkeit groß. Die auf Deinen Beitrag folgenden Kommentare sollten Dich bestimmt nicht persönlich angreifen, sondern haben alle lediglich auf mehr oder weniger charmante Weise versucht Dich darauf hinzuweisen, dass es müßig ist, über diese Wortwahl zu diskutieren. Es ist doch allen – selbst Dir(!) – klar, was gemeint ist.

  32. setrok sagt:

    Einen eBay-Link zum Bild habe ich übrigens immer noch nicht gesehen. ;)

  33. Thomas40670 sagt:

    @moschdi

    Du schreibst: “Es ist doch allen – selbst Dir(!) – klar, was gemeint ist.”

    Und folgt daraus Deiner Meinung, dass -wenn uns nur klar ist, was gemeint ist-jegliche Anmerkung gleichzeitig überflüssig ist?

    Vor nicht allzu langer Zeit erschien in unserer örtlichen Tageszeitung ein kleiner Artikel, in dem mehrfach das Wort “Liliputaner” stand. Es handelte sich aber etwa nicht um einen Artikel über Hans Christian Andersen oder etwas ähnliches aus der Welt der Märchen und Sagen, sondern -richtig- um einen Artikel, in dem kleinwüchsige Menschen eine Rolle spielen. JEDER, AUCH ICH wusste sehr wohl, wer mit “Liliputaner” gemeint war. Muss ich diesen Begriff dann trotzdem hinnehmen? Komm, Thomas, sei nicht so kleinlich. Wir wissen es zwar besser, wollen aber nix ändern. “Krüppel” anstatt “Behinderter”? Nicht aufregen, sonst bist Du ein Erbsenbzähler. Müßig, über die Wortwahl zu diskutieren, weil wir ja eh alle wissen, was gemeint ist.

    Ich weiß, ich weiß – jetzt polarisiere ich auch. Ich übertreibe bewußt, aber ein wenig in die richtige Richtung. Lassen wir es gut sein, ich habe am Ende recht – und ihr auch.

  34. Michael sagt:

    Wir wollen doch hier nicht zum heise Forum werden. ;-)

    @ Thomas: Der Begriff “Liliputaner” stammt aus den Roman “Gullivers Reisen” von Jonathan Swift. Eine erste Recherche im Duden und auf Wikipedia ergab keine negative Konnotationen, obwohl mir die synonyme Nutzung in dem von dir genannten Zusammenhang etwas unpassend erscheint.

    “Political correctness” ist eine der größten Seuchen unserer Zeit.
    “If all printers were determined not to print anything till they were sure it would offend nobody, there would be very little printed.” – Benjamin Franklin

  35. Thomas40670 sagt:

    @Michael

    Mit Gulliver, da hast Du Recht. War es der kleine Nils Holgerson, den ich hätte besser erwähnen sollen…?

    Political Correctness kann, wenn Sie falsch verstanden wird oder übertrieben ausgeübt wird, in der Tat eine Seuche sein. Eine gewisse Form der “zwischenmenschlichen” und “humanitären” Correctness dürfte aber wohl immer angebracht sein. Oder störst Du Dich gar nicht an Wörtern wie “Liliputaner” (für Kleinwüchsige), “Kanake” (für Ausländer), “Krüppel” (für Behinderter)? So ganz verstehe ich den Hinweis auf die Political Correctness noch nicht…

  36. Timo sagt:

    eBay-Link und Auktion kommen um 20h. Und ansonsten immer schön locker bleiben, ja? Danke.

  37. Michael sagt:

    @ Thomas: Natürlich bin ich für einen zivilisierten zwischenmenschlichen Umgang, aber PC ist heute oft nichts anderes als “Neusprech”.
    Ich empfehle die Wikipedia Einträge zu Euphemismus-Tretmühle und Political Correctness
    http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus-Tretm%C3%BChle
    http://de.wikipedia.org/wiki/Political_correctness

  38. Thomas40670 sagt:

    @Michael

    Das ist wirklich alles sehr interessant. Wirklich. Aber als klassischer Beharrer kann ich nur bedingt zustimmen. “Neusprech” kann ja nicht im kritikfreien Raum existieren. Wenn es denn überhaupt “Neusprech” ist…

  39. moschdi sagt:

    “Und folgt daraus Deiner Meinung, dass -wenn uns nur klar ist, was gemeint ist-jegliche Anmerkung gleichzeitig überflüssig ist?”

    @ Thomas: Nein, aber der Unterschied zwischen “tolle Menschen” und dem Beispiel, was Du nennst, ist: Bei Deinem Beispiel wird durch die Begriffswahl jemand eventuell beleidigt oder deklassiert. Wie “political correct” man dabei sein muss/sollte, lässt sich schon diskutieren. Die Wortwahl “tolle Menschen” hat aber gar keine derartig negative Wertung, jeder versteht was gemeint ist, und daher ist hier in der Tat jegliche Anmerkung überflüssig und inzwischen schon zu viel darüber geschrieben worden. Deswegen lasse auch ich’s jetzt gut sein.

  40. Michael sagt:

    @ Mike: Zum Thema “Privatfernsehen Bashing” empfehle ich die neuste Folge des Chaosradio (Podcasts): http://chaosradio.ccc.de/cr113.html ;-)

    zum Thema “toll”: umgangssprachlich: großartig, unglaublich (Ausdruck der Bewunderung) (Quelle: Wiktionary)
    :-)

  41. Mike sagt:

    @ Christian und all die Anderen: Hey, danke an alle für die tollen alternativen Tipps. Muss ich dann alle mal durchhören, wenn es die Zeit zulässt.

    @ Coke: Hmm, sehe ich leider ziemlich anders. Ich finde, so ein privat gemachter Podcast unterscheit sich doch von vorneherein (oder sollte ich besser sagen: “sollte” sich unterscheiden) dadurch, dass er nicht kommerzialisiert ist und nicht wie die Cinema und all die anderen von der Filmindustrie beliefert werden und letztlich von ihr abhängig sind. Kommentare, Meinungen und Kritiken in solchen Zeitschriften sind niemlas frei von der Einflussnahme der Marketingabteilungen.

    Insofern böte also ein privater Podcast duchaus die Chance andere, ehrlichere Meinungen von ganz normalen Leuten zu hören. Das ist es im Übrigen auch, was die Idee der Podcasts oder der Blogs für mich so spannend macht.

    Aber egal wer nun über Filme redet – er sollte doch mindestens in der Lage sein, den Inhalt – subjektiv natürlich – so zusammenzufassen, dass ein Leser/Hörer ungefähr kapiert, um was es geht. Das ist schon Grundlage, finde ich!

    Ich finde es bei Filmeundso schon schade, dass oftmals nur die Inhalte der Pressemappen vorgetragen und schlecht zusammengefasst werden. Ein bisschen eigenständige Meinung fände ich halt wünschenswert. Die Leute bei Ain’t it Cool News machen das ja schon seit Jahren vor und lassen sich nciht vor den PR-Karren spannen. Und mittlerweile bibbern die Studios, wenn die Jungs da mal wieder eine böse Kritik vom Stapel lassen.

    Letzlich hätten wir alle was davon. Wenn die Filmindustrie – insbesondere die amerikanische – merken würde, dass nicht alle und jeder auf das sündteure Werbegerassel reinfällt, dann würde man vielleicht wieder mal andere Filme als öde Blockbuster produzieren.

    Aber letztlich kann und will ich den Podcastmachern ja nicht vorschreiben, wie sie ihren Podcast zu machen haben. Aber ich dachte eben, die Kommentarfunktion sei dazu da, auch mal seine Meinung abzugeben.

  42. Michael sagt:

    @ Mike: Ich glaube ich kann dir größtenteils zustimmen. Mit dieser Einstellung bist du der ideale neue Showpraktikant. ;-)
    Filmeundso ist aber trotzdem einer meiner Lieblingspodcasts, aber eher wegen der beiden “Podcastmacher”.

  43. Coke sagt:

    @ Mike: … ja, ich kann Dir da zu 100% zustimmen. Halt, 99% nur! Das mag ja ein ganz tolles, kritisches, tiefgehenes, kulturelles, journalistisches Konzept sein, das Du da beschreibst — es ist aber nun mal nicht das von Annik und Timo. ;-)

    Wie wärs — magst Du nicht sowas machen? Ich wäre sicher begeisterter Abonnent — neben Filme & So. ;-)

    Grüße,
    – Coke

  44. Alexey sagt:

    WENN IHR NOCH EINMAL EINEM FILM 4 STERNE GEBT WERDE ICH VERRÜÜÜÜÜÜÜCKT. WARUM IMMER !!!!! 4 VIER 4 VIIIIIIEEEER STERNE. EGAL WAS IHR ZU DEN DÄMLICHE FILMEN SAGT, OB GUT oder schlecht oder mittel. Am Schluss wackelt Ihr mit den Köpfchen, wie ein Wackeldackel auf der Hutablage und einigt Euch auf 4 Sterne. WERDET GEFÄLLIGST EXTREMER. ODER ich deabonniere diesen PODCAST!
    Alexey

  45. Mike sagt:

    @Coke: Ich würde ja gerne. Aber, um mal ehrlich zu mir selbst zu sein: Ich habe leider einen “richtigen” Job, der mich 7 Tage die Woche fordert und der dummerweise auch mit Film zu tun hat. Ich würde es mir leider nicht zutrauen, regelmäßig so etwas zu machen!

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