Syriana
25. February 2006 von AnnikSyriana
Kurz gesagt: Öl, Korruption und ein dicker Clooney. Ein wichtiger Film, ein extrem aktueller Film, ein Film der Diskussionen auslösen sollte. So hofft es Autor und Regisseur , so hofft es der bewundernswert unerschrocken politische und so hofft es die Produktionsgesellschaft Participant. Es geht in fünf Handlungssträngen um das Geschäft mit dem “Rauschgift Öl”, vom CIA-Agenten bis zum modern denkenden Prinzen im Nahen Osten. Gründlich recherchiert, exzellent besetzt und mit sehr viel Gespür für Realismus umgesetzt, nicht zuletzt durch die verschiedenen Sprachen und Dialekte, die hier zu hören sind. Dennoch hat mich der Film in zwei Stunden nicht gepackt, nicht berührt, so wie es mein Liebling geschafft hat. Daher ein Stern Abzug.







16. March 2006 um 23:40
Die Schattengeschäfte um das Ölgeschäft könnten ein brisantes und interessantes Thema sein, doch Syriana verspielt in meinen Augen sein Potential durch seine schnoddrige Zuschauerunfreundlichkeit. Zulange ist man heillos in die Wirrungen verstrickt, der Film wirkt über weite Strecken langatmig, unspannend und fließt zäh und undurchschaubar in seinen vielen Handlungssträngen vor sich hin. Es wirkt so, als sei der Regisseur unwillig dem Zuschauer wirklich eine Geschichte zu erzählen. Zu spät werden die Zusammenhänge aufgeklärt – Mitgerissen hat mich Syriana dann nicht mehr.